Interview „Cockpit“ mit dem Kdt Luftwaffe, Div Peter (Pablo) Merz

«Die Schweizer Luftwaffe ist klein, aber fein»

Divisionär Peter «Pablo» Merz ist seit dem 1. Juli 2021 Kommandant der Schweizer Luftwaffe. Der ehemalige Hornet-Pilot der Fliegerstaffel 11 beantwortet im Exklusivinterview Fragen zu den ersten Eindrücken, seinen Zielen, dem Zustand und der Zukunft der Luftwaffe. Das ganze Gespräch, das Walter Hodel mit Divisionär Merz geführt hat, finden Sie in der gedruckten November-Ausgabe von «Cockpit».

09.11.2021 – Interview: Walter Hodel

«Cockpit»: Peter Merz, Sie sind seit dem 1. Juli 2021 Kommandant der Schweizer ­Luftwaffe. Welche Bilanz ziehen Sie nach den ­ersten drei Monaten?
Divisionär Peter Merz: Eine erfreuliche! Ich habe mich dank meiner hervorragenden Mitarbeitenden und Milizangehörigen gut eingelebt und mich schnell an die langen Tage und die beachtliche Arbeitsbelastung gewöhnt. Ich durfte in kurzer Zeit enorm viel lernen und feststellen, wie vielseitig und interessant meine neue Funktion ist. Zu Beginn habe ich eine Standortbestimmung durchgeführt und die Prioritäten festgelegt. Ich bin bereit, die kommenden ­Jahre der gros­sen Veränderungen mit meinen Leuten anzupacken, und freue mich darauf.

Sie wurden vor 32 Jahren als Berufsmilitär­pilot brevetiert und sind seit 17 Jahren in Führungspositionen innerhalb der Schweizer Luftwaffe tätig. Heute stehen Sie an der ­Spitze dieser Waffengattung. Gibt es bei ­all diesen Führungspositionen eine Gemeinsamkeit?
Ja, das sind die Menschen. Sie sind es, welche der Luftwaffe ein Gesicht geben und sie zum Fliegen und in den Einsatz bringen. Egal, auf welcher Führungsstufe: Es ist immer das Team, welches die Gesamtleistung vollbringt, und nur darum geht es. Ohne die Mitarbeitenden und die Milizangehörigen läuft gar nichts.

Als Kommandant verfügen Sie über 179 Einheiten der Fliegerabwehr, 118 Flugzeuge und 45 Helikopter. Die heutige Flugzeug- und Helikopterflotte der Schweizer Luftwaffe ist recht alt: Das Durchschnittsalter der Flugzeuge und Helikopter liegt bei über 27 Jahre. Die Fliegerabwehrsysteme sind durchschnittlich über 41 Jahre alt. Sind Ihre Mittel überaltert oder sogar veraltet?
Ja, der Erneuerungsbedarf ist gross. Durch den nichtbeschafften Gripen und das gestoppte Projekt «Bodengestütztes Luftverteidigungssystem 2020» wurde die Erneuerung um etwa zehn Jahre nach hinten verschoben, was den heutigen Stau an Beschaffungsbedürfnissen verursacht. Wir haben in den nächsten zehn Jahren nun aber die Chance und zugleich die Pflicht, einige unserer Hauptsysteme zu ersetzen oder zu ergänzen. Zum Beispiel mittels neuem Kampfflugzeug (F-35A), bodengestütztem Luftverteidigungssystem grösserer Reichweite (Patriot) oder mit der neuen Drohne (ADS15).

Wie würden Sie den heutigen Zustand der Schweizer Luftwaffe bezeichnen?
Klein, aber fein. Sehr gut ausgebildete, leistungsbereite und motivierte Mitarbeitende und Milizangehörige bringen die Systeme der Luftwaffe sicher zum Fliegen und in den Einsatz. Die Qualität der Leistungserbringung ist hoch. Aber ich verkenne nicht, dass der Druck auf das Personal und auf die Systeme enorm ist. Wir sind täglich am Optimieren und geben alles, um das Maximum aus dem System zu holen.

Der ganze Artikel kann in der Printausgabe des Aviatikmagazins „Cockpit“ eingesehen werden.

Meinungen

Sicherheit ist ein wertvolles Gut

Die Sicherheit der Schweiz ist ein wertvolles Gut! Unsere Luftwaffe schützt es jeden Tag. Sorgen wir mit einem Ja für die Beschaffung von 36 F-35, dass das auch in Zukunft

Andrea Gmür-Schönenberger
Ständerätin
Warum brauchen wir neue Kampfflugzeuge?

Wer sein Land verteidigen will, braucht eine Luftwaffe. Deshalb sind die neuen Kampfflugzeuge für die Schweiz unentbehrlich. 36x JA.

Markus Somm
Chefredaktor Nebelspalter
Schutz des Luftraums ist eine völkerrechtliche Pflicht

Das Völkerrecht verlangt, dass die neutralen Staaten ihr Territorium davor schützen, von fremden Mächten für militärische Zwecke missbraucht zu werden.
Mit dem F-35 kann die Schweiz das Land und

Aldo C. Schellenberg
KKdt a D, Kommandant Luftwaffe 2013 - 2017
Die Zukunft zählt

Die F-35 ist ein Kampfflugzeug der 5. Generation, also der Zukunft. Alle andern seriös und bis ins Detail geprüften Jets gehören leider schon jetzt der Vergangenheit an.

Rudolf K. Bolliger
Oberst a D, Berufsoffizier der Infanterie
Der F-35 ist der einzige Jet

Der F-35 ist der einzige Jet, der im Jahr 2050 gegen Suchoi-57 bestehen kann. Die Lebensdauer der Konkurrenten geht vorher zu Ende. Greift dann eine „rote“ Armee vom Rafzerfeld den

Dr. Peter Forster
Chefredaktor Bulletin-1.ch, Salenstein
Vertrauen in die Typenprüfung

Der Westen hält viel von unserer Typenprüfung. Umso mehr dürfen wir ihr vertrauen!

Eugen Thomann
Redaktor
Der richtige Schritt in die Zukunft

Das professionelle Evaluationsverfahren hat zweifellos zum richtigen Flugzeug für die Schweizer Luftwaffe geführt. Ein Flugzeug der 5. Generation ist auf die langfristige Zukunft unserer Luftverteidigung ausgerichtet.

Hanny Bosshard
Die F-35 mit dem grössten Entwicklungspotential

Die F-35A Lightning II hat mit grossem Abstand das professionelle Evaluationsverfahren gewonnen. Sie ist das leistungsfähigste und gleichzeitig kostengünstigste und damit bestgeeignete Kampfflugzeug für unsere Luftwaffe mit dem grössten Entwicklungspotenzial.

Peter Bosshard
Ehrenpräsident und Gründer des Forum Flugplatz Dübendorf
Die Schweiz braucht ein neues Kampfflugzeug!

Den Gegnern der Kampfflugzeugbeschaffung geht es um die Abschaffung der Armee. Der Schutz und die Verteidigung der Schweiz würde empfindlich geschwächt und die Armee könnte ihren verfassungsmässigen Auftrag nicht mehr

Marcel Dobler
Unternehmer und Nationalrat
Unsere Luftwaffe muss erneuert werden

Ohne neue Kampfflugzeuge keine Armee! Ein zukünftiger Konflikt findet auf vier Ebenen statt: Boden, Luft, Wasser und Cyber Space. Der Entscheid für die F-35A ist mutig und richtig. Unsere Panzerverbände

Willy P. Stelzer
Major aD -1975 und 2000 Gründer der gelben Fach OG, heute OG Panzer
F-35: Ein starker Entscheid des Bundesrates und politisch klug

Der Entscheid ist stark, weil er gegen die Drohung der Armeeabschaffer mit einer Volksinitiative zu reagieren, sachlich begründet auf dem besten Resultat basiert. Und politisch klug, weil er ein wichtiges

Markus Gygax
Korpskommandant aD
Kommandant der Schweizer Luftwaffe von 2009-2012
Sicherer Wirtschaftsstandort Schweiz

Sicherheit ist eine Grundvoraussetzung für den Wirtschaftsstandort Schweiz. Um das gewährleisten zu können, brauchen wir eine moderne Luftverteidigung – deshalb JA zum F35.

Bettina Zimmermann
CEO GU Sicherheit & Partner AG
PA CAPONA

So lautete die Devise der Flugplatzbrigade 32. Frei übersetzt heisst das „Dem Schicksal ins Auge schauen“. Mit mindestens 36 Einheiten der hochentwickelten und vielseitig einsetzbaren Kampfplattform F-35A können wir das

Markus Gisel
Rentner, ehem. Angehöriger Flz Rep 10
Sicher sein, Integrität der Schweiz schützen

Ein gut und solid gebautes Dach im Luftraum über der Schweiz wird durch eine gut und glaubwürdig , technologisch auf hohem Stand ausgerüstete Luftwaffe sichergestellt.

Yves Burkhardt
Generalsekretär Aero-Club der Schweiz AeCS
Für eine starke, glaubwürdige Armee

Damit unsere Armee den verfassungsmässigen Auftrag erfüllen kann, brauchen wir eine starke, glaubwürdige Luftwaffe.
Deshalb ist die F-35 die richtige Wahl!

Ernst Kägi
In der Interoperabilitäts Plattform eingebunden ist nur das Beste gut genug

Ja, es wird uns viel Geld kosten und ja, man kann dem F-35 kritisch gegenüberstehen. Aber die technologischen Erkenntnisse, die in die Armee einfliessen dürfen nicht vernachlässigt werden. Ein Flugzeug,

Kurt Spalinger
Rentner und ehem. Militärpiloten-Anwärter, Flugzeugmech und Flugzeugwart. Kampfflugzeug-Kritiker
Wo bleibt der Schutz vor Willkür?

Der F-35 ist das einzige Flugzeug der 5. Generation und darum ausbaufähig, das trifft für die Konkurrenten nicht zu!
Die Initiative Stop F-35 will die Luftwaffe abschaffen und und

Beda Düggelin, lic. oec. HSG
Sicherheit ist erste Staatsaufgabe

Deshalb engagiere ich mich für eine moderne Luftverteidigung Air2030 mit F-35-Kampfflugzeugen und bodengestützter Luftverteidigung Patriot!

Doris Fiala
Nationalrätin FDP. Die Liberalen
Eine glaubwürdige Armee braucht Kampfjets

Ohne wirksamen Schutz in der Luft, sind auch die Bodentruppen nicht wirklich handlungsfähig und zu einem Luftschirm gehören auch Kampfjets. Wenn wir nun neue Kampfflieger anschaffen, sollten diese auch von

Markus Liebi
Präsident Fricktalische Offiziersgesellschaft
Sicherheit und Freiheit gewährleisten

Damit die Schweiz auch in Zukunft fähig ist, selbstständig und in allen Situationen die Sicherheit und Freiheit ihrer Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.

Patrick Richter
Zentralpräsident, AVIA - Gesellschaft der Offiziere der Luftwaffe (Milizoffizier & Unternehmer)
Vernetzung von wesentlichen Systemen

Dank der gemeinsamen Benutzung der Sensor- und Datafusion des F35, des Patriot Systems und des FLORAKO Systems wird die Schweiz über ein einzigartiges und äusserst leistungsfähiges integriertes Luftverteidigungssystem verfügen.

Hans-Peter Hulliger
Dipl ing ETH, ehem POL Florako
Ich bin doch nicht blöd

Ja zu Freiheit, Unabhängigkeit und Sicherheit heisst JA zum F-35. In Sicherheitsfragen lässt sich niemand von Armeeabschaffern und Linken beraten.

Thomas Fuchs
Präsident www.prolibertate.ch
Die F-35 ist ein gute Lösung

Die Stimmbevölkerung will einen neuen Kampfjet und damit eine moderne Sicherung des Luftraums. Mit dem F-35 haben wir eine gute Lösung gefunden. Die Zwängerei der linken Armeeabschaffer rund um die

Christian Wasserfallen
Nationalrat FDP, Dipl. Masch.-Ing. FH
Bestens aufgestellt

„Mit der F-35 sind wir in Europa breit abgestützt und mit den 7 europäischen Partnernationen bestens für die Zukunft aufgestellt.“

Sandro Näf
eidg. dipl. Prozessfachmann
Die Anschaffung des neuen Kampfjets F-35 ist zwingend wie dringend notwendig!

Der Sicherheitsbericht des Bundesrates vom 29.04.2021 beschreibt die Lage an der europäischen Peripherie als insgesamt instabil. Unsere Luftwaffe ist nicht nur zu klein und zusehends veraltet, sondern bedarf jetzt –

Ernst Lampert
Major aD, ehem. Inspektor der Militärmusik
Der Bundesrat muss den Verfassungsauftrag erfüllen!

Der BR musste sich für den besten Kampfjet entscheiden. Der F-35 hat mit Abstand den besten Wirkungsgrad, und ist sowohl in Sachen Preis und Umweltschutz konkurrenzfähig.
Somit hat der

Werner Salzmann
Ständerat Kanton Bern
Renaissance unserer Abschreckung

36 F-35: Sie erzeugen gegenüber einem potentiellen Gegner eine Abhaltewirkung und schützen unser Land lange vor einer existentiellen Bedrohung durch Bodentruppen, denn der Luftraum ist grenzenlos.

Albert A. Stahel
Ehem. Professor für Strategische Studien ETH & Uni Zürich
Der einzig richtige Entscheid des Bundesrates

Die F-35 ist ein Muss, wenn wir die Glaubwürdigkeit in der Verteidigung unseres Landes erhalten wollen!

Hanni Stutz
Oberstlt aD
Die Luftraumsicherung ist Aufgabe des Staates

Die Sicherheit am Boden ist nur mit der Rückendeckung aus der Luft gewährleistet. Darum Ja zum F-35.

Maja Riniker
Nationalrätin FDP. Die Liberalen
Luftpolizeiaufgaben wahrnehmen

Wir müssen auch in Zukunft unsere luftpolizeilichen Aufgaben wahrnehmen können, weshalb eine gut ausgerüstete Luftwaffe zwingend notwendig ist.

This Wolfensberger
Geschäftsführer
Digital, vernetzt und vielseitig!

Ob im Spital, im Cyber Space oder in der Luft, ernsthafte Bedrohungen gilt es anpassungsfähig abzuwehren. Anpassungsfähig bedeutet heute digital, vernetzt und vielseitig zu sein! So schafft der F-35 Sicherheit

Erich Muff
Präsident Offiziersgesellschaft der Panzertruppen (OG Panzer), Milizoffizier, Maj i Gst
Keinen Sand in die Augen streuen lassen…

Achtung, es geht den Gegnern nicht um den Typ, die Kosten oder aus welchem Land das Flugzeug stammt, sondern nur darum, die Armee weiter zu schwächen! Jetzt zusammenstehen, „sich keinen

Daniel Hildinger
Präsident Verein Schweizer Armeefreunde / CHAF
GSoA-Fake-News entfkäften

Die GSoA-Initiative ist politische Zwängerei und Salamitaktik. Ich unterstütze deshalb swiss-F35 bei ihrem Engagement, Fake-News der GSoA zu entkräften und Wissen über den F-35 zu vermitteln.

Marcel Schuler
Geschäftsführer Allianz Sicherheit Schweiz
Die Würfel sind gefallen !

Das Kavernentor öffnet sich für den F-35 Lightning. Die Eidgenossenschaft kauft somit das beste System für unser Land
und sichert dadurch die Zukunft einer schlagkräftigen Luftwaffe, als tragenden Pfeiler

John R. Hüssy
Vizepräsident der Morgartenschützen-Kommission und VS Mitglied der hist. Schützen Schweiz)
Fortschrittlich und sicher

Die F-35 gehört zu den fortschrittlichsten, sichersten und besten Kampfflugzeuge der Welt. Und Dank des fixen Kostendaches notabene zu den kostengünstigsten! Die Schweiz hat also richtig entschieden.

Alexander Haslimann
Präsident SVP Risch-Rotkreuz
F-35: ein Akt der sicherheitspolitischen Solidarität

Die F-35 gewährleisten nicht nur die Sicherheit und Prosperität unseres Landes, sie sind auch ein Akt der sicherheitspolitischen Solidarität. Die neutrale Schweiz übernimmt Mitverantwortung für die Sicherheit und Verteidigung Europas!

Stefan Holenstein
Präsident LKMD seit 20.11.2021, Präsident SOG 2016-2021
Chance F35

Wer Nein sagt, macht‘s sich einfach, wer Ja sagt übernimmt Verantwortung. Genug des Bashings der Linken gegen die Armee, es ist Zeit für den F35. Wir wollen und wir brauchen

Irène Thomann
Hptm aD
Bestes Preis-/Leistungsverhältnis

“Die Schweiz erhält mit der F-35 das derzeit modernste und technisch weit fortgeschrittenste Kampfflugzeug für den Schutz unseres Luftraums zum besten Preis“.

Thomas Freimüller
Zukunftsgerichteter Entscheid des Bundesrates

F-35: Schützt uns alle in den kommenden 40 Jahren vor Bedrohungen aus der Luft. Ein notwendiger, mutiger und vor allem auch zukunftsgerichteter Entscheid unseres Bundesrates!

Konrad Alder
Herausgeber der Militärpolitischen Nachrichten Schweiz
GSoA, Grüne und SP argumentieren unehrlich.

Sie sagen, sie wollten den Kauf von US-Flugzeugen verhindern. Gemäss ihrer Initiative soll aber jeder Kauf von Kampfflugzeugen bis ins Jahr 2040 verunmöglicht werden.

Dr. iur. Rudolf P. Schaub
Autor diverser militärischer Schriften
Die eigene Luftwaffe ist der oberste, primäre Schutz

Die eigene Luftwaffe ist der oberste, primäre Schutz. Sie ist wie der dem Kopf des Soldaten oder Sportlers angepasste Helm und schützt damit Kontrolle und Steuerung des ganzen Organismus!

Alexander Steinacher
Chef Kommunikation Gruppe Giardino
Nochmals – unehrlich!

Tatsache ist, dass es unseren Gegnern weder um das neue Kampfflugzeug noch im Speziellen um den Typ F35A geht, nein, es geht um unsere Armee als Ganzes, es geht um

Mario Cometti
Alt-Präsident Offiziersgesellschaft Zürcher Oberland (OGZO)

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